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042-01

Ich ging meinen Weg

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639 Songs · 592 öffentliche Liedtexte

042 · Sermon on Vinyl

The Seeker

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042-01Ich ging meinen WegDE · mit Versgruppen
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1

Ich ging meinen Weg
Nicht durch fremde Wälder oder ferne Täler
Sondern durch mein eigenes Leben
Mit all seinen Umwegen, Brüchen und stillen Momenten
Irgendwann setzte ich mich hin
Nicht an einen malerischen Bach
Sondern an einen ganz gewöhnlichen Ort
Der Wind strich durch mein Haar
Ich wusste nicht, woher er kam
Noch wohin er ging
Aber er hatte schon alles gesehen
Er hatte die Spreu verweht und die Bäume geprüft
Das Wasser floss vorbei
Woher es kam?
Hatte es zuvor ein Mühlrad bewegt?
Lief es in einen See, der alles aufnimmt?
Und plötzlich hielt ich dieses alte Buch in der Hand
Und zum ersten Mal hörte ich nicht die Worte der Richter
Ich hörte etwas anderes

2

Wohl dem Menschen
Der nicht dem Rat der Gottlosen folgt
Nicht den Weg der Spötter geht

3

Sondern Freude hat am Gesetz des Herrn
Und darüber sinnt bei Tag und Nacht

4

Der ist wie ein Baum am Wasserbach
Der Frucht bringt zu seiner Zeit
Dessen Blätter nicht verwelken
Und alles, was er tut, gelingt

5

So sind die anderen nicht
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht

6

Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten
Aber der Weg der Gottlosen vergeht

7

Wohl dem Menschen
Der nicht dem Rat derer folgt, die Gott verachten
Nicht den Weg derer geht, die bewusst falsch handeln
Und nicht bei denen sitzt, die alles verspotten und herunterziehen

8

Wohl dem Menschen
Der nicht den Weg der Spötter geht
Jener, die fluchen, lügen, falsches Zeugnis reden
Und nichts mehr ernst nehmen

9

Sondern Freude hat am Gesetz des Herrn
Und darüber sinnt bei Tag und Nacht

10

Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen
Der Frucht bringt zu seiner Zeit
Dessen Blätter nicht verwelken
Und alles, was er tut, gelingt

11

So sind die anderen nicht
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht
Leicht, ohne Wurzel, ohne Halt

12

Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten
Aber der Weg der Gottlosen vergeht
Welchen Weg gehe ich eigentlich?

13

Dieser Text hat eine stille, nicht ausgesprochene Voraussetzung
Diese Voraussetzung ist der unsichtbare Grund
Das Sela, die Pause vor dem Text
Der Psalm setzt voraus, dass es einen Gott gibt
Der zwei Wege kennt und unterscheidet
Nicht als simpler Richter
Sondern als der, der die tiefere Realität sieht
Was verwurzelt ist und was verweht

14

Und doch bleibt die stille Wahrheit
Was keine Wurzel hat, hält keinen Sturm aus

15

Der Psalm sagt nicht: Sei gut, dann geht es dir gut
Er sagt etwas Tieferes
Es gibt eine Ordnung
Es gibt einen Weg, der Leben gibt
Und es liegt an dir, welchen du wählst
Jeden Tag aufs Neue

Alex · Quellenbeziehungen

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Textfassung042-LY-01
DarstellungsebeneDK-flat · monologisch

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