Im Anfang beginnt alles mit einem Anfang
Fang einfach an
Du musst nicht schön reden
Sag einfach
Herr, ich bin wütend
Ich hab die Schnauze voll
Ich ärgere mich in Grund und Boden
Blossstellen
Zeig alles
Auch den Dreck, den du sonst niemandem zeigst
Gott hat eine dicke Haut
Er hält es aus
Chaos
Es darf chaotisch sein
Deine Gedanken müssen nicht geordnet sein
Gott kann mit deinem Schlachtfeld umgehen
Auch wenn ich selbst oft nicht damit klarkomme
Dunkel
Bring auch das Dunkle mit
Die bösen Gedanken, den Neid, die Rachefantasien
Ich will das eigentlich gar nicht zugeben
Und tu's dennoch
Ehrlichkeit
Keine religiösen Floskeln
Sag es, wie es ist
Auch wenn es hässlich klingt
Damit kann Freiheit beginnen
Freiheit
Ehrlichkeit öffnet einen Raum
In dem Freiheit beginnen kann
In Christus führt dein Bekenntnis nicht in Verdammnis
Was ans Licht kommt, darf heil werden
Auch wenn ich das manchmal nicht glauben kann
Gebet als Gespräch
Es ist kein Monolog
Nach dem Ausschütten darfst du Raum für Stille lassen
Auch wenn ich meistens nur reden will
Herz
Es geht um dein Herz, nicht um deine Worte
Gott sieht das Herz
Auch wenn ich es lieber verstecken würde
Jetzt
Du musst nicht warten, bis du „besser“ bist
Jetzt ist der richtige Moment
Auch wenn ich mich gerade total unwürdig fühle
Keine Angst
Gott ist nicht schockiert
Er kennt dich schon lange
Auch wenn ich selbst oft schockiert von mir selbst bin
Loslassen
Nach dem Ausschütten darfst du loslassen
Nicht alles muss sofort gelöst werden
Auch wenn ich am liebsten
Alles sofort kontrollieren würde
Mut
Es braucht Mut, ehrlich zu sein
Gott verachtet ein zerbrochenes, ehrliches Herz nicht
Auch wenn ich mich dabei wie ein Hasenfuss fühle
Nicht schönen
Versuch nicht, es schönzureden
Gott sieht durch alles durch
Auch wenn ich das am liebsten täte
Offenheit
Offenheit ist ein wichtiger Schlüssel
Nicht Gott hört schwerer
Ein verschlossenes Herz hält zurück
Was ausgesprochen werden müsste
Auch wenn ich mein Herz am liebsten verschliessen würde
Persönlich
Es geht um deine Beziehung zu Gott
Nicht um allgemeine Gebete
Auch wenn ich bisher oft nur Formeln nachgebetet habe
Stille
Nach dem Ausschütten darfst du still werden vor Gott
Nicht, um eine Antwort zu erzwingen
Und nicht, um sie jetzt hören zu müssen
Auch wenn ich am liebsten weiterreden würde
Reue
Wo du etwas Falsches siehst, darf Reue kommen
Aber ohne Selbstzerstörung
Auch wenn ich mich am liebsten selbst fertigmachen würde
Spiegel
Schau dich an, ohne wegzuschauen
Nicht die Version, die du anderen zeigst
Die echte
Gott sieht sie sowieso
Auch wenn ich am liebsten
Nicht in den Spiegel schauen würde
Tränen
Tränen sind erlaubt
Sie sind oft die ehrlichste Sprache
Auch wenn ich sie am liebsten runterschlucken würde
Lass sie raus!
Unvollkommenheit
Du musst nicht perfekt sein
Gott arbeitet mit Unvollkommenheit
Auch wenn ich das am liebsten vergessen würde
Vertrauen
Gib ihm dein Vertrauen
Nur ein kleines Vertrauen, dass er es sieht und hält
Auch wenn ich gerade gar nichts sehe
Wahrheit
Wahrheit öffnet
Verbergen hält verschlossen
Auch wenn die Wahrheit manchmal verdammt weh tut
Sag Ja
Ein kleines, ehrliches „Ja, so bin ich“
Das kann viel öffnen
Auch wenn du das am liebsten nicht zugeben willst
Tu es dennoch!
Alex · Quellenbeziehungen