Ein Haus in der Nacht
Ein Garten in der Nacht
Ein Grab in der Nacht
Dieselbe Nacht, dreimal
Und am Ende
Ein Tisch am Morgen
Das ist der ganze Weg
Hört ihn einmal
Von vorn bis hinten
Späher an den Ecken
Am Abend heulen die Hunde
Ziehen ihre Runden um die Stadt
Errette mich
Du bist meine Burg
Und mitten im Zorn
Der eigene Widerhaken
Töte sie nicht
Das Seil hängt
Michal hält das Fenster
Die Flucht ist richtig
Die Nacht gehört den Hunden
Eine andere Nacht
Laternen zwischen den Bäumen
Sie suchten das Licht
Mit Laternen
Und das Licht ging hinaus
Ihnen entgegen
Wen sucht ihr?
Ich bin's
Das Fenster stand offen
Zwölf Legionen weit
Er ging zur Tür
Zwischen der Nacht und dem Tisch
Steht genau eine Tür
Einer hat sie durchschritten
Nach draussen, für uns
Seither klopft er
An unsere Tür
Und die öffnet sich
Nur von innen
Dann der dritte Tag
Ein Grab ohne Wächter
Er hat sich gesetzt
Und er wartet
Auf der Vernichtungsliste
Steht kein Mensch
Der letzte Feind
Ist der Tod
Wir waren die mit den Laternen
Wir haben das Licht gesucht
Um es zu binden
Und das Licht
Hat sich binden lassen
Für die
Die es banden
Zwischen der Nacht und dem Tisch
Steht genau eine Tür
Einer hat sie durchschritten
Nach draussen, für uns
Seither klopft er
An unsere Tür
Und die öffnet sich
Nur von innen
Siehe, ich stehe vor der Tür
Und klopfe
Wer meine Stimme hört
Und die Tür öffnet
Mit dem halte ich
Das Mahl
Ein Kohlenfeuer am Ufer
Brot in Narbenhänden
Der Tisch stand immer
Im Angesicht der Feinde
Jetzt dreht sich ein Wort
Sie sehen nicht mehr zu
Sie nehmen Platz
Für Fahnenflüchtige
Für Schwertzieher
Für alle, die nachts
Ums Haus gezogen sind
Kommt und esst
Die Nacht hatte Späher
Der Garten hatte Laternen
Das Grab hatte Wächter
Der Morgen hat einen Tisch
Und die Tür dazwischen
Ist nicht verschlossen
Sie wartet nur
Auf eine Hand
Von innen
Kommt und esst
Kommt und esst
Alex · Quellenbeziehungen