Es gab nicht viel in jener Zeit
Nur Sand und Wind und Weite
Ich liebte dich und folgte dir
Du gingst an meiner Seite
Du bist die Quelle, klar und rein
Lebendiges Wasser, du allein
Ich richte mich neu auf dich aus
Bei dir, mein Gott, bin ich zu Haus
Dann kam der Garten, reich und weit
So viele Türen offen
Ich fragte nicht mehr, wo du bist
Ich fing an, anderswo zu hoffen
Ich grub mir Brunnen in den Stein
Sie sollten Wasser fassen
Doch jeder hatte einen Riss
Und hat es laufen lassen
Du bist die Quelle, klar und rein
Lebendiges Wasser, du allein
Ich richte mich neu auf dich aus
Bei dir, mein Gott, bin ich zu Haus
Nun ist es wieder still und leer
Der Sand deckt meine Strassen
Kein andrer brachte mich hierher
Ich selbst hab dich verlassen
Lass dein Wort in mir Wurzeln schlagen
Lass es die Dornen nicht ersticken
Mach mich zu gutem Boden, Herr
Dreissigfach, sechzigfach, hundertfach
Du bist die Quelle, klar und rein
Lebendiges Wasser, du allein
Ich richte mich neu auf dich aus
Bei dir, mein Gott, bin ich zu Haus
Alex · Quellenbeziehungen