Elphemia
Initiierende Kernfassung: die innere Stimme führt vom Kosmos zur persönlichen Anrede. Elf Sätze bilden den vollständigen Grundbogen.
Werkfeld 11 · Nähe und Majestät
Abba-Elohim ist eine Werkfamilie über die Distanz zwischen dem Schöpfer aller Dinge und der menschlichen Stimme, die ihn Vater nennen darf. Fünf eigenständige Realisierungen führen durch Kosmos und Lehm, Offenbarung und Gethsemane, persönliche Anrede und gemeinsames Gebet. Elohim wird dabei nicht kleiner, um Abba zu sein. Gerade seine Nähe zeigt, wer er ist.

Abba-Elohim fragt, wie der Schöpfer aller Dinge zugleich der Vater sein kann, den ein Mensch ansprechen darf.
Elohim steht im Werk für Schöpfungsmacht, Heiligkeit und Transzendenz; Abba für Beziehung und Nähe. Es sind weder zwei Götter noch zwei gegensätzliche Seiten Gottes. Der eine Name verkleinert den anderen nicht. Die Bewegung führt vom Gott, der Sterne formt, zum Vater, den ein Mensch ansprechen darf, ohne Heiligkeit harmlos zu machen.
Fünf Realisierungen
Jede Bænd erschliesst eine eigene Perspektive auf denselben Werkkern. Unterschiede in Sprache, Dramaturgie und Witness bleiben sichtbar.
Initiierende Kernfassung: die innere Stimme führt vom Kosmos zur persönlichen Anrede. Elf Sätze bilden den vollständigen Grundbogen.
Liturgische und verkündigende Gegenlichtfassung. Stimme, Atem, Lehm, Garten und Vertrauen treten stärker hervor.
Dramatische Realisierung mit unterschiedlichen Stimmen. Offenbarung wird nicht nur erzählt, sondern szenisch und dialogisch verkörpert.
Gemeinschaftsfassung. Randolph und das Publikum verwandeln die private Erkenntnis in einen gemeinsam getragenen Ruf: Our Father.
Sprachliche und kulturelle Neuinterpretation mit eigenem reduzierten Bogen. Naturwissenschaftliche Bilder wie Kobalt treten zurück; Beziehung, Töpfer, Garten, Zeugnis und gemeinsame Anrede stehen im Vordergrund. Studio- und Live-Gestalt gehören zu dieser Realisierung.