GWGræy Witness · Werkdokumentation

Stemma im Laudoratium · Gebet zwischen Stein und Feuer

Dona Nobis Pacem

Alte Formeln werden nicht ausgestellt, sondern angesprochen: zuerst im bewohnten Studio, dann in einer aLive-Variation, deren Feuer unter der Orgel eine reale Erinnerung trägt.

Dona Nobis Pacem von Sermon on Vinyl

Keine rekonstruierte Messe.
Ein gegenwärtiges Gebet.

Kyrie, Gloria, Sanctus und Agnus Dei bilden das liturgische Gedächtnis. Das Credo bleibt ausserhalb des Zyklus; die abschliessende Bitte Dona nobis pacem wird dagegen zum eigenen Stück und Namensgeber.

Die Auswahl ist deshalb theologisch und musikalisch lesbar, ohne historische Vollständigkeit zu behaupten.

037 · Sermon on Vinyl

Dona Nobis Pacem

Sechs Stücke führen vertraute liturgische Formeln aus der Distanz in die persönliche Anrede. Griechisch und Latein öffnen einen steinernen Chorraum; deutsche Lyrationen machen Kyrie, Sanctus, Gloria, Agnus Dei und die Bitte Dona nobis pacem neu gegenwärtig. Das Album rekonstruiert keine Messe. Es setzt überliefertes Gebet in die Gegenwart.

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038 · RÆGILD

Dona Nobis Pacem aLive

Eine imaginierte Szene nach Mitternacht in Einsiedeln öffnet eine elfteilige aLive-Hommage. Harry Stone, Pater Bruno und die Orgel bilden ihren biografischen Grund; Randolph gibt ihr die poetische Bühne. Danach öffnen vier Englesis-Fassungen das Gebet ins Englische, bevor sechs Germanium-Stücke auf deutschen Grund zurückkehren.

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Harry Stone.
Pater Bruno.

Ignis Sub Organo erinnert an Harry Greis: Rockmusiker, später Pater Bruno und in persönlicher Erinnerung ein Mensch, bei dem das Feuer nicht mit dem Eintritt ins Kloster erlosch.

Randolphs nächtliche Szene ist poetisch. Person, Lebensbogen und die erzählte Freude am gelegentlichen Rocken sind der reale Grund darunter.